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Kiefergelenk, Muskelschmerzen

Zu dem Thema der Erkrankungen des Kiefergelenks gehören Knacken oder Schmerzen im Gelenk selbst oder Beschwerden wie Nacken- Schulter- und Rückenschmerzen, die durch chronisch verspannte Muskeln verursacht sein können. Das tritt häufig zusammen mit nächtlichem Zähneknirschen auf. Derartige Beschwerden behandelt man mit individuellen, an den Patient genau angepassten Aufbißschienen aus durchsichtigem Kunststoff. Diese können zur Entlastung von Kaumuskeln und Gelenken, zum Schutz der Zähne bei Zähneknirschen oder als begleitende Maßnahme bei Physiotherapie dienen.

Probleme, die mehrere verschiedene Ursachen haben, bedürfen einer interdisziplinären, d.h. fachübergreifenden Diagnosestellung und Behandlung. Es gibt ein Beschwerdebild, die sog. CMD, craniomandibuläre Dysfunktion, bei der neben Beschwerden an Kaumuskulatur und Kiefergelenken auch Nackenschmerzen, chronischer Kopfschmerz oder Beschwerden an der Wirbelsäule im Lendenwirbelbereich und Beckenschiefstand auftreten. Auch Ohrgeräusche (tinnitus) treten in diesem Zusammenhang auf. Diese Dinge bedürfen der Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten oder anderen Ärzten.

Applied Kinesiology (AK)

AK ist eine Muskeltestmethode, mit deren Hilfe man einen schnellen Überblick gewinnen kann, ob bestimmte Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen mit dem Zusammenbeißen der Zähne in Zusammenhang stehen oder andere Ursachen dafür in Frage kommen. Die Zusammenarbeit mit einem Physiotherapeuten oder Osteopathen ist oft sinnvoll. Aus der Akupunktur bekannte Meridiansysteme können abgesucht werden.

Man findet auch Hinweise auf andere orthopädische Befunde oder auch innere Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Mineralstoffmangel oder Unverträglichkeiten.

Die AK unterstützt den Behandler bei der Suche nach ...

  • Ursachen für Gelenkbeschwerden, Kopf- und Rückenschmerzen
  • versteckten chronischen Entzündungen
  • Materialunverträglichkeiten z.B. bei Metallen im Mund
  • Umweltbelastungen z.B. durch Kontakt mit Chemikalien
  • Stoffwechselstörungen, Pilzbefall, Vitamin- oder Mineralmangel

Man muss dabei betonen, dass es sich um ein „screening“, ein Abklopfen verschiedener möglicher Ursachen handelt und keine endgültige Diagnose im Sinne der Schulmedizin gestellt wird. Im Verdachtsfall kann gezielt an einen Spezialisten überwiesen werden. Man kann eine Blutprobe in einem Labor für Umwelt- und Arbeitsmedizin immunologisch testen lassen.  (z.B. IMD-Berlin)

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